Eine Urlaubs-Garderobe muss besonderen Anforderungen genügen, abhängig von Reiseland, Wetter, Koffertauglichkeit und Bequemlichkeit.  Eine Urlaubs-Garderobe für uns Nähbegeisterte stellt uns nochmal vor weitere Herausforderungen und ein wichtiger Faktor dabei ist vor allem das Timing und die Planung, denn kurz vor dem Urlaub sind in letzter Sekunde noch tausend Dinge zu erledigen und wir haben noch einiges mehr auf unserern To Do-Listen: Das Nähen der Kleider, die man für den Urlaub noch unbedingt braucht. Dieses Jahr war ich wieder äußerst schlecht in meiner Organisation und die letzten Stunden vor dem Abflug habe ich ausschließlich mit Nähen verbracht. Aber es hat sich gelohnt. Ich war mit meiner Auswahl sehr zufrieden.

Einige Ansprüche waren an meine Kleidung für einen Campingurlaub in Botswana gerichtet: Nahezu knitterfrei, gut für heiß und kalt (tagsüber bis 35 °, nachts 10 °). Das hieß Jeans, robust und warm für die Abende und luftige Kleider für tagsüber, alles kombinierbar mit Clogs oder Wanderschuhen.

Vor allem meine Liebslingslatzhose aus „S’habiller comme au cinéma“ hat sich bewährt und passte schon Mal perfekt zu unserem Mietwagen.

 

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Für die kühlen Abende hatte ich noch ein farblich passendes Tuch Fringed von Stephen West geplant, das erst am ersten Abend in Botswana in Sherwood fertig wurde. Hier seht ihr mich die letzten Fäden vernähen. Danach lag das Tuch jeden Abend um meine Schultern.

 

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Auch meine Liebslingsjeans, die Birkin Flares von Baste and Gather (hier gezeigt) war perfekt.

 

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Tagüber leichte Gaderobe, hier im Sallie Jumpsuit von Closet Case File auf Safari.

 

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Morgens in einer der Campingplatzduschen im Eliana Dress von Pauline Alice (hier schon Mal gezeigt) – einfach über zuwerfen.

 

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Tagsüber auf dem Campingplatz für jede Gelegenheit ist das Midsummer Night’s Dress von Papercut tragbar.

 

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Ein absolutes Must-Have war ein Kleid aus einem meiner wunderschönen Afrika-Stoffen. Verliebt hatte ich mich in die Versionen von Robe Folk von Vanessa Pouzet von Sybille (dasbürofürschönedinge) und Claudia (buntekleider). Die Manschetten sind sehr, sehr gelungen, hatte ich sie doch gemeinsam mit Sebastian Hoofs beim Spezial Nähkurs Ärmelschlitz und Manschetten am Hemd/Bluse nähen mit einigen Nähstammtisch-Damen genäht.

 

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Man beachte Elefanten im Hintergrund keine 10 m von mir entfernt – ohne Zaun versteht sich in Botswana.

 

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Insgesamt war ich meine Garderobe ziemlich gut für einen Camping Urlaub in Afrika geeignet (das heißt keine Regenkleidung nötig) und unter all den Safari-Einheits-Trecking Hosen hob ich mich extrem ab.