Wer mich kennt, weiß, dass ich mich bei Nähen völlig treiben lasse.  Ich nähe was mir in den Sinn kommt, nehme Stoffe und Schnitte wie sie kommen ohne jeglichen größeren Plan, verzettel‘ mich in Wünschen, wo immer ich etwas sehe, was mir gefällt. Handle ganz klassisch nach dem Lustprinzip. Das führt am Ende dazu, dass keine klare Linie mehr erkennbar ist und nichts zusammen passt. Verzeihlich ist das beim Kleider nähen, wenn keine Jacke dazu passen muss, denn jedes Kleidungsstück ein Einzelstück. Wenn man wie ich fast ausschließlich Kleider näht und sich an Lieblingsfarben orientiert, mag das ja meist sogar irgendwie passen.

Hier sind einige Beispiele meiner letzten fertigen oder noch unfertigen Kleidungsstücke – keins passt zum anderen.

 

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Zur Zeit geistert immer wieder die „Garderobe zum Kombinieren“ durch den Raum – sprich Internet- und ich bin extrem anfällig für so etwas, wenn man es nur oft genug wiederholt und jetzt möchte ich auch eine schöne frühlingshafte und kombinierbare Garderobe in meinem Kleiderschrank, bei der die Farben wunderbar harmonieren, ich zu jedem Kleid das passende Jäckchen habe und mit etwas Abwechslung in Form von Röcken und Oberteilen und oder gar – Trommelwirbel – mal eine Hose?

Da kommt der Style Spring Along von Mamamachtsachen und Marja Katz gerade recht; um meinem galoppierenden einseitig-kreativem Gehirn Einhalt zu gebieten und in etwas klarer Strukturen zu richten.

Ich habe noch keinen echten Plan, etwas auf Pinterest gestöbert und nur den Hauch einer Ahnung des Styles seht hier. Etwas Retro ist das ja bei mir immer, aber vielleicht geht es diesmal mehr in die 70 er? Brazilian Seventies, gibt’s sowas?

Dieser Stoff ist auf jeden Fall dabei!

Hier gehts zu meinen Mitstreiterinnen

 

 

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